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Was kostet eine OnlyFans Agentur?

Die meisten Agenturen arbeiten auf Provision: Sie bekommen einen Anteil an deinen Einnahmen. Wie hoch der sein darf, hängt davon ab, was die Agentur dafür wirklich leistet. Hier ist der Überblick, mit Rechenbeispiel.

Stand: 3. November 2026 · CreatorWerk Redaktion

Die drei Bezahlmodelle

1. Umsatzbeteiligung (Provision). Das häufigste Modell. Die Agentur bekommt einen festen Prozentsatz der Netto-Einnahmen, also von dem, was die Plattform nach ihrer Gebühr auszahlt. Verdienst du nichts, verdient die Agentur nichts. Das ist fair, weil beide dasselbe Ziel haben.

2. Fixum. Ein fester Monatsbetrag, egal wie es läuft. Seltener und für dich riskanter: Du zahlst auch in schwachen Monaten. Sinnvoll höchstens für klar umrissene Einzelleistungen, zum Beispiel nur Schnitt oder nur Leak-Schutz.

3. Mischmodell. Kleines Fixum plus geringere Provision. Kommt vor allem bei sehr großen Accounts vor.

Wie hoch ist die Provision üblicherweise?

Im deutschsprachigen Raum liegen Agentur-Provisionen meist zwischen 30 und 50 Prozent der Netto-Einnahmen. Agenturen mit Vollservice, also mit Chat-Betreuung rund um die Uhr, Marketing und Content-Planung, liegen oft am oberen Ende oder darüber. Reine Marketing- oder Beratungsleistungen sind deutlich günstiger.

Wichtig: Die Prozentzahl allein sagt wenig. Entscheidend ist, was am Ende bei dir ankommt, und das hängt davon ab, wie stark die Agentur deine Einnahmen steigert.

Rechenbeispiel

Die Plattform behält bei OnlyFans 20 Prozent. Von 10.000 $ Fan-Umsatz kommen also 8.000 $ bei dir an.

AlleinMit Agentur
Fan-Umsatz im Monat3.000 $10.000 $
Nach Plattformgebühr (−20 %)2.400 $8.000 $
Agentur-Provision (z. B. 50 %)–−4.000 $
Bleibt dir2.400 $4.000 $

Die Rechnung geht nur auf, wenn die Agentur deinen Umsatz deutlich steigert und dir Arbeit abnimmt. Steigt dein Umsatz nicht, zahlst du drauf. Frag deshalb immer, wie die Agentur das Wachstum erreichen will, und schau nach drei Monaten in die Zahlen.

Was in der Provision enthalten sein sollte

  • Strategie: Nische, Preise, Inhaltsplan
  • Betreuung der Fans und Nachrichten (wenn vereinbart)
  • Reichweite über Instagram, TikTok, Reddit oder X
  • Regelmäßige Auswertung mit echten Zahlen aus der Plattform
  • Leak-Schutz: geklaute Inhalte finden und löschen lassen
  • Feste Ansprechperson

Zusätzliche Kosten wie Fotoshootings, Werbung oder Reisen sollten vorher schriftlich abgesprochen sein, nie einfach abgezogen werden.

Warnzeichen bei den Kosten

  • Vorauszahlung oder „Einrichtungsgebühr“, bevor überhaupt etwas passiert
  • Provision auf den Brutto-Umsatz statt auf deine Auszahlung
  • Keine Abrechnung, die du mit dem Auszahlungsbericht der Plattform vergleichen kannst
  • Die Agentur bekommt dein Geld zuerst und zahlt dir „deinen Anteil“ aus

Mehr dazu im Ratgeber Seriöse OnlyFans Agentur erkennen.

Häufige Fragen

Wie viel Prozent nimmt eine OnlyFans Agentur?

Meist zwischen 30 und 50 Prozent der Netto-Einnahmen nach Plattformgebühr. Vollservice mit Chat-Betreuung rund um die Uhr liegt oft am oberen Ende oder darüber.

Muss ich bei einer Agentur etwas vorab bezahlen?

Bei seriösen Agenturen nein. Wer auf Provision arbeitet, verdient erst, wenn du verdienst. Vorauszahlungen und Einrichtungsgebühren sind ein Warnzeichen.

Lohnt sich eine Agentur für kleine Accounts?

Nur wenn sie deinen Umsatz deutlich steigert. Rechne nach: Was bleibt dir nach Plattformgebühr und Provision im Vergleich zu jetzt?

Du willst wissen, was bei dir drin ist?

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